Festzelt steht in der Dorfmitte BA-Bericht vom 09.09.02

Gadernheimer Kerb ist in Planung / Internetangebot aufgebaut

In knapp acht Wochen wird in Gadernheim wieder die Kerb gefeiert. Noch haben die Verantwortlichen also Zeit für die Vorbereitungen, doch läuft die Organisation bereits auf vollen Touren m- auch beim Gadernheimer Kerweverein (GKV), der in den vergangenen Jahren neben den Vereinen zum wichtigen Träger des Dorffestes geworden ist.

Jens Zehrbach vom GKV-Vorstand berichtete, dass in diesem Jahr erstmals ein Festzelt aufgestellt, und zwar auf einem Parkplatz am Jarnacplatz in der Dorfmitte. Hier gibt es über die Kerbtage hinweg ein umfangreiches Programm. Am 11. Oktober (einem Freitag) wird im Zelt der Kerbkranz gewickelt, dazu spielt der evangelische Posaunenchor. Anschließend gibt es einen Oldieabend, dazu wird auch eine Cocktailbar eingerichtet.

Samstags (12. Oktober) geben "Deeds" im Festzelt ein Konzert, und am 13. Oktober (einem Sonntag) spielt hier "der singende Landwirt" Gerhard Pfeifer aus Raidelbach. Natürlich gibt es auch wieder den Kerbzug durch das Dorf; die Kerbredd wird im Anschluss ebenfalls am Jarnacplatz vorgetragen und nicht wie bisher am Sportplatz.

Gerhard Pfeifer spielt auch montags (14. Oktober) nochmals zum Frühschoppen im Zelt auf, mit dem die Kerb ausklingt. Zum Frühschoppen haben die Mitglieder des GKV eine Bierspende einer Brauerei aus Mossautal erhalten.

Der Kerweverein ist jetzt auch im Internet zu finden. Jens Zehrbach hat die Gestaltung des Angebots übernommen, Ralf Dingeldey die technische Umsetzung. Auf den frisch eingerichteten Seiten sind nicht nur die Berichte zur Gadernheimer Kerb aus dem Bergsträßer Anzeiger bis zurück ins Jahr 1997 zu finden - dem Gründungsjahr des Vereins -, sondern auch Fotos der Kerb-T-Shirts, die seit 1993 aufgelegt wurden. Für die nächste Zeit sind noch Erweiterungen vorgesehen. So ist geplant, weitere Bilder online zu stellen und die Kerbreden abzudrucken sowie eine Chronik zur alten Gadernheimer Kerb, wie sie bis nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert wurde. Ein Gästebuch gibt es schon jetzt, wo sich die Besucher des Angebots eintragen können.

Michaela Marx wird Redd halten BA-Bericht vom 20.09.02

Vorbereitungen für die "Gareme Kerb" laufen auf Hochtouren

Obwohl die "Gareme Kerb" erst am zweiten Wochenende im Oktober gefeiert wird, sind die Vorbereitungen für dieses Fest schon in vollem Gange. Im Mittelpunkt stehen wieder der Kerwezug und die Kerweredd mit der Verleihung des "Goldenen Bolzens".

Nach einer längeren Pause wurde die Kerb 1997 wieder mit Umzug und Kerweredd gefeiert. Damit das Fest auch in Zukunft auf festem Boden steht, hat sich die Kerwejugend zum Gadernheimer Kerweverein (GKV) formiert.

Da im vergangenen Jahr die Kerb über fünf Tage gut gelaufen ist, soll sie auch in diesem Jahr wieder ausgiebig gefeiert werden. Dazu wird am Jarnacplatz ein Kerwezelt aufgebaut. Den Anfang macht die Jugend mit dem "Kerwekroanzwiggelle" am Freitagabend (11. Oktober) ab 20 Uhr im Zelt. Dazu spielt der Posaunenchor Gadernheim. Ab 21 Uhr spielt im TSV-Vereinsheim die Gruppe "Rockin'Ocean". Ab 22 Uhr gibt es im Festzelt eine "80er-Night" mit DJ Moch.

Samstags (12. Oktober) gibt es ab 21 Uhr Funk, Blues und Balladen mit der Gruppe "Die Kollegen" im Festzelt. Am Sonntag (13. Oktober) ist ab 14 Uhr der Kerbzug als einer der Höhepunkte des Festes. Ab 15 Uhr gibt es in der Heidenberghalle Kaffee und Kuchen, dazu lädt der TSV ein.

Die Kerweredd, die bisher vom GKV-Vorsitzenden Hans-Peter Mink gehalten wurde, wird in diesem Jahr Michaela Marx am Sportplatz vortragen. Beginn ist gegen 15.15 Uhr unmittelbar nach dem Umzug. Als Mundschenkin wird wieder Iris Hiemer wirken. Nach der Kerbredd steht die Verlosung einer Tombola auf dem Programm (ab 15.45 Uhr).

Für die Teilnahme am Festzug wurden die Vereine und Gruppen bereits angeschrieben. Die Organisatoren bitten um weitere Anmeldungen. Auch interessante Begebenheiten für die Kerweredd werden vom Vorstand noch gerne angenommen.

Um 20.30 Uhr beginnt am Kerbsonntag ein Konzert mit "Deeds" im Festzelt. Montags (14. Oktober) ist ab 10 Uhr Frühschoppen mit dem "Singenden Landwirt" Gerhard Pfeifer aus Raidelbach. Ab 21 Uhr spielt "Jumble" im TSV-Vereinsheim, dem "Haisje". Mit Saurem klingt die Kerb am Dienstag (15. Oktober) aus. Ab 16 Uhr ist Heringsessen im TSV-Vereinsheim, gleichzeitig beginnt im Gasthaus "Zur Linde" ein Matjesessen.

Die Jugend will möglichst viele Bürger und Vereine an der Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Kirchweih beteiligen, um damit einen Beitrag leisten, dass dieses alte Fest im Bewusstsein der Bevölkerung haften bleibt.

Zum Auftakt das "Kerwekroanswiggele" BA-Bericht vom 07.10.02

Gadernheimer Kerb wird an fünf Tagen gefeiert

Die Vorbereitungen für die "Gareme Kerb" laufen bereits seit längerer Zeit. Inzwischen sind die Plakate in schwarz-grüner Farbe in den Geschäften ausgehängt und weisen auf das Fest hin. Auch Teilnahmebestätigungen für den Kerbzug wurden in den Haushalten und bei den Vereinen verteilt.

Nach alter Überlieferung wird das höchste weltliche Fest in Gadernheim am zweiten Wochenende im Oktober begangen. Im Mittelpunkt der Kerb stehen wieder der Kerbzug und die Kerbredd mit der Verleihung des "Goldenen Bolzens". Der Gadernheimer Kerweverein (GKV) hat wieder die Organisation übernommen.

Da im vergangenen Jahr die Kerb über fünf Tage gut gelaufen ist, soll sie auch in diesem Jahr wieder ausgiebig gefeiert werden. Dazu wird ein Festzelt inmitten des Dorfes am Jarnacplatz aufgestellt werden.

Den Anfang im Programm macht die Jugend mit dem "Kerwekroanswiggele" am Freitag (11. Oktober) ab 20 Uhr im Zelt. Dazu spielt der Posaunenchor Gadernheim. Ab 21 Uhr spielt im TSV-Heim die Gruppe "Rockin' Ocean". Ab 22 Uhr gibt es im Festzelt eine "80er-Night" mit "DJ Moch".

Am Samstag (12. Oktober) gibt es ab 21 Uhr Blues, Funk und Balladen mit der Gruppe "Die Kollegen" im Festzelt. Im TSV-Heim wird ab 21 Uhr zum "All over Cover-Hard-Rock" mit "Fresh" eingeladen. Am Sonntag (13.Oktober) ist ab 14 Uhr der Kerbzug als einer der Höhepunkte des Festes. Die Kerbredd, die bisher vom GKV-Vorsitzenden Hans-Peter Mink gehalten wurde, wird in diesem Jahr von Michaela Marx und Mundschenkin Iris Hiemer vorgetragen. Beginn ist um 15.15 Uhr unmittelbar nach dem Umzug am Sportplatz. Verbunden damit ist die Verleihung des "Goldenen Bolzens". Nach der Kerbredd steht die Verlosung einer Tombola auf dem Programm.

Anmeldungen für den Umzug sind noch möglich. Auch interessante Begebenheiten für die Kerbredd werden noch gerne angenommen. Am Sonntag ab 15 Uhr bietet der TSV Gadernheim in der Heidenberghalle Kaffee und Kuchen an. Ab 20.30 Uhr wird zum Konzert mit "Deeds" im Zelt eingeladen.

Montags (14. Oktober) ist ab 10 Uhr Frühschoppen mit dem "Singenden Landwirt" Gerhard Pfeifer aus Raidelbach. Ab 21 Uhr spielt "Jumble" im TSV-Heim, dem "Haisje". Mit Saurem klingt die Kerb am Dienstag (15.Oktober) aus. Ab 16 Uhr ist ein Heringessen im TSV-Heim, gleichzeitig beginnt im Gasthaus "Zur Linde" ein Matjesessen. Die Gaststätten im Ort werden an der Kerb für besondere Speisen sorgen. Auf dem Festplatz wird ein Vergnügungspark für Unterhaltung sorgen.

Hardrock im "Haisje" BA-Bericht vom 09.10.02

TSV Gadernheim feiert fünf Tage Kerb in seinem Vereinsheim

Es ist wieder soweit. Am zweiten Wochenende im Oktober feiern die Gadernheimer die Kerb. Von Freitag (11. Oktober) bis Dienstag (15. Oktober) heißt es wieder "Die Gareme Kerb is do!"

Für den TSV die "Gareme Kerb" am Freitagabend im Vereinsheim ("Haisje"). Dort werden die Freunde des Hardrocks erwartet, wenn ab 21 Uhr die Gruppe "Rockin' Ocean" auftritt. Mit der im "Haisje" zum ersten Mal auftretenden Gruppe "Fresh" geht es am Samstag (12. Oktober) ab 21.30 Uhr weiter.

Nach der Kerbredd am Sonntag (13. Oktober), die wieder im Kreuzungsbereich Wiesen- und Heidenbergstraße zu hören sein wird, können die Zuhörer anschließend gleich zum Kaffeetrinken in die Heidenberghalle gehen. Wie im vergangenen Jahr auch, bietet der TSV ab 15 Uhr eine reichhaltige Kuchentheke mit vielen Leckerbissen an. Am Abend erfüllt ab 19 Uhr "DJ Boris" Musikwünsche der Gäste.

Ab 21 Uhr tritt am Montag (14. Oktober) die bekannte Bergsträßer Hard-Rock-Gruppe "Jumble" auf. Zum Ausklang der Kerb sind für Dienstag (15. Oktober) ab 16 Uhr die Gäste zum Heringsessen eingeladen. Zu allen Veranstaltungen im TSV-Vereinsheim ist der Eintritt frei.

Erneut fünf Tage Programm BA-Bericht vom 12.10.02

In Gadernheim wird an diesem Wochenende Kerb gefeiert

An diesem Wochenende wird die "Gareme Kerb" wieder ausgiebig gefeiert. Seit 1997 wird das höchste weltliche Fest mit Kerwezug und Kerweredd begangen. Die Vorbereitungen hat der Gadernheimer Kerweverein (GKV) übernommen. Vorher hatte der Vereinsring mit den örtlichen Vereinen das Fest vorbereitet.

Bis zur Kerb will man möglichst mit der Hauptarbeit im Garten und auf dem Feld fertig sein. Häuser und Plätze werden gründlicher als gewöhnlich gereinigt. Zu diesem Fest werden Bekannte, Freunde und Verwandte eingeladen, um bei gutem Kaffee und dem Kerwekuchen zu feiern.

Im Mittelpunkt der Kerb stehen der Kerwezug und die Kerweredd am morgigen Sonntag. Da im vergangenen Jahr die Kerb über fünf Tage gut gelaufen ist, soll sie auch in diesem Jahr wieder ausgiebig gefeiert werden. Dazu wird ein Festzelt inmitten des Dorfes am Jarnacplatz aufgestellt.

Den Anfang im Kerweprogramm machte die Jugend mit dem "Kerwekroanzwiggele" gestern Abend im Festzelt. Morgen (Sonntag) ab 14 Uhr ist der Kerwezug einer der Höhepunkte des Festes. Die Kerweredd wird in diesem Jahr von Michaela Marx und der Mundschenkin Iris Hiemer vorgetragen. Beginn ist um 15.15 Uhr nach dem Umzug am Sportplatz. Der TSV Gadernheim bietet morgen in der Heidenberghalle Kaffee und Kuchen an.

Weitere Veranstaltungen sind im TSV-Heim, im Festzelt und in den Gaststätten im Ort. Auf dem Festplatz hat Ludwig Heisel seinen großen Vergnügungspark zur Unterhaltung aufgebaut. Mit Saurem klingt die Kerb am Dienstag (15. Oktober) aus. Ab 16 Uhr ist ein Heringsessen im TSV-Heim, gleichzeitig beginnt im Gasthaus "Zur Linde" ein Matjesessen.

Die Lösung für den Odenwald: das klappbare Windrad BA-Bericht vom 14.10.02

Farbenfroher Kerbzug in Gadernheim: 30 Gruppen ziehen durch das Dorf / Asterix, Obelix und die Piraten des Landfrauenvereins

Am besten war wahrscheinlich der Rassegeflügelzuchtverein auf das Wetter vorbereitet: die Züchter hielten für die Zuschauer beim Gadernheimer Kerbzug gestern Nachmittag heiße Hühnersuppe bereit. "Alles Gute von Geflügel" war das Motto bei dem Verein. Der farbenfrohe Umzug zog wieder über die Nibelungenstraße vom Unterdorf bis zum Sportplatz an der Wiesenstraße, wo anschließend - wie auch im Festzelt des Gadernheimer Kerwevereins (GKV) am Jarnacplatz - weiter gefeiert wurde.

Die wärmende Stärkung der Geflügelzüchter war willkommen bei niedrigen Temperaturen und einem hartnäckigen Nieselregen, der beim Start des Zuges um 14 Uhr bedauerlicherweise noch einmal richtig zulegte. 30 Gruppen umfasste der Umzug, und es spricht für die Aktiven der Gadernheimer "Hoasekerb", dass sich niemand von dem widrigen Wetter abhalten ließ.

Tischtennisclub wird 25 Jahre

Bei der Dance-Aerobic-Gruppe vom TSV herrschte zwar Personalmangel, aber das war vor allem wegen der Ferien. Von den 50 jungen Aktiven der erst ein Jahr alten Gruppe war aber doch eine ganze Anzahl gekommen, um sich im Kerbzug zu präsentieren. Der Sportverein war insgesamt ganz groß im Kerbzug dabei: auch die Seniorenmannschaft und der Nachwuchs der Fußballabteilung trat auf.

Sportlich auch der Beitrag vom Gadernheimer Tischtennisclub. Der Verein feiert im Mai des nächsten Jahres sein 25-jähriges Bestehen und stellte dazu einen Kerbzug-Beitrag unter dem Motto "Tischtennis im Wandel der Zeiten - gestern, heute, morgen" auf, in dem schon einmal Rückschau auf die Entwicklung des Klubs gehalten wurde.

Werbung für sein Kartoffelfest am 10. November (einem Sonntag) in der Heidenberghalle machte der Gadernheimer Verschönerungsverein. Vom Wagen des Klubs herab gab es für die Kerbzug-Zuschauer warme Kartoffeln und Popcorn. "Winterfutter", nämlich Apfelwein und Schmalzbrot servierte dagegen die Vogelschutzgruppe Höhengemeinden. "Vogelschutz hält jung und rüstig, heut' genauso wie mit 70", verkündeten die Mitglieder des Vereins, der aber nicht nur über arbeitswillige Senioren, sondern auch über eine sehr lebhafte Jugendgruppe verfügt.

Der Lindenfelser Motorsportclub (MSC) war mit zwei Motorkarts wie schon in den vergangenen Jahren als Gast bei dem Umzug dabei. Noch schneller war diesmal aber der Gadernheimer Kerweverein unterwegs: "Mer stadde doich" verkündeten die Mitglieder, die eine Rakete im Kerbzug mitführten. Dabei ging es natürlich nicht um die ersten Gadernheimer Raumfahrer, sondern um den vor kurzem komplettierten Internetauftritt des GKV: "Garen geiht onlein".

Eine Geschichte aus der Kerbredd hatte sich die Jugendfeuerwehr als Motiv ihres Beitrags ausgesucht: die Jugendlichen und ihre Betreuer kamen als Seniorenheim daher. Der Leiter einer solchen Einrichtung im Ort hatte nämlich sich nach einem Alarm aus der hauseigenen Brandmeldeanlage als Feuerwehrmann pflichtgemäß ins Gerätehaus aufgemacht, obwohl er im Ernstfall sicher an Ort und Stelle hätte mehr ausrichten können. Ebenfalls im Umzug dabei: die kleinsten Gadernheimer Feuerwehrleute aus der Gruppe der "Löschzwerge".

Unbeugsames gallisches Dorf

Ebenfalls in die Kerbredd Eingang gefunden hatte der Ausflug der Gadernheimer Landfrauen nach Hamburg in diesem Jahr. Die Mitglieder des Landfrauenvereins nahmen sich jetzt aber auch selbst noch einmal auf die Schippe und eroberten - entsprechend kostümiert - als "Landfrauen-Piraten" die Hansestadt nochmals.

Die Familie Bickelhaupt hatte ein bekanntes unbeugsames gallisches Dorf zum Kerbzug mitgebracht. Jakob Bickelhaupt sen. und Jakob Bickelhaupt jun. waren mit dem Thema "Asterix und Obelix" bereits beim Scheeserenne des Sportvereins in Winterkasten im Juli aufgetreten und hatten dies jetzt für den Kerbzug noch einmal aufgegriffen.

Die Bonusmeilen-Affäre, die den Bundestag wenige Monate vor der Wahl beschäftigt hatte, wurde von einer privaten Gruppe in einem Motivwagen verarbeitet. Ein Flieger der bekannten Gadernheimer Linie "Lusthasa" fast in Lebensgröße war dazu zusammengezimmert worden und fuhr samt Follow-Me-Fahrzeug in dem bunten Umzug mit.

Eine aktuelle Debatte aus der Region war Thema beim Kerbzugbeitrag eines örtlichen Autohauses. Um sowohl den Windkraftfans Rechnung zu tragen als auch denen, die durch die Rotoren eine Verschandelung der Landschaft befürchten, wurden hier als technische Neuheit einklappbare Windräder vorgestellt, die sich am Wochenende wegklappen lassen, wenn die Touristen in den Odenwald kommen.

Von den örtlichen Vereinen präsentierte sich auch der Skatclub "Stinkreich", sogar mit dem eigenen Fanclub. Auch die Gadernheimer Fans des Frankfurter Bundesligaclubs "Eintracht" machten bei dem Umzug mit.

Nikolaus-Karaoke-Rap

Der Odenwälder Kleinkunstverein "Doguggschde" machte mit einem Motivwagen Werbung für die nächste Veranstaltung: am 30. November (einem Samstag) soll im Gasthaus "Zur Traube" in Reichenbach eine "X-Mas-Party" steigen. Geboten werden "Nikolaus-Karaoke-Rap" und "coole Cocktails".

Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Gadernheim, der Feuerwehr-Spielmannszug aus Frankenhausen und der Spielmannszug der Feuerwehr Fürth. Letzterer hatte erstmals auch seine "Cheerleaders" dabei, eine Gruppe des Fürther Turnvereins, die seit einiger Zeit mit den Feuerwehrmusikern gemeinsam auftritt.

Angeführt wurde der Umzug vom Tombola-Wagen. Auf dem Gefährt waren die Preise drapiert, die im Anschluss an die Kerbredd unter den Zuschauern verlost wurden. Es folgten eine Reitergruppe und die Hauptpersonen der Kerb: die Kerbjugend mit dem bunten Kerbkranz, der Kerbwatz sowie die Symbolfiguren Kerbparrer (Michaela Marx, erstmals im Amt) und Mundschenkin (Iris Hiemer). Die beiden verlasen im Anschluss an den Kerbzug am Gadernheimer Sportplatz die Kerbredd mit lustigen Geschichten aus dem örtlichen Dorfleben.

Heute (Montag) wird bei der Kerb munter weiter gefeiert: ab 10 Uhr ist Frühschoppen im Festzelt am Jarnacplatz. Ab 21 Uhr spielt die Gruppe "Jumble" im TSV-Vereinsheim, dem "Haisje". Morgen (Dienstag) klingt das Fest mit Heringsessen im TSV-Heim und im Gasthaus "Zur Linde" aus, Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

Kerbredd: Landfrauen landeten im Bordell BA-Bericht vom 14.10.02

Fragwürdige Schnäppchen und verschwundenes Staatseigentum

Ein neues Gesicht auf der Kanzel: erstmals trat gestern Michaela Marx in Gadernheim als Kerbparrer auf. Zusammen mit der bereits routinierten Mundschenkin Iris Hiemer, die schon zum vierten Mal dieses Amt versieht, trug Marx nach dem Abschluss des Kerbzugs am Festplatz die Kerbredd vor. Sie vertrat dabei Hans-Peter Mink, den Vorsitzenden des Gadernheimer Kerwevereins, der das Amt diesmal nicht übernehmen konnte.

Unter den Geschichten aus dem Gadernheimer Dorfleben fand sich diesmal auch eine Story von den örtlichen Landfrauen, die sich aufgemacht hatten, die Großstadt zu erkunden. "Woann mer schunn vum Loand in die Groußschdadt kimmt, muss me zuseije, dass me alles vum Noachtläwe mitnimmt." So suchten sich die Damen für den Abend eine Kneipe auf der Reeperbahn. "Große Freiheit nuff un a werre nunne, uff oamol häwwe se a oa gfunne." Doch schon bald, nachdem sie sich dort niedergelassen hatten, kam den Landfrauen die Erkenntnis: "Uff, ehr Mädchen, mer sinn in em Puff."

Ein Geschenk mit Schamfaktor erhielt eine Gadernheimerin, die in ihrem Fitnessstudio "Brillebutzdicher" zum Mitnehmen herumliegen sah. "Kaum uff de Gass werd des Päcksche genau inspiziert. Um ehr Brill zu butze roppt ses uff goanz ungeniert." Doch aus der Packung fiel ein Verhüterli.

Den Diebstahl von Staatseigentum meldete eine Gadernheimerin der Polizei. Ihr Sohn, der seine Pflicht bei der Landesverteidigung tut, brachte wie üblich einen Seesack voller schmutziger Wäsche vom Dienst mit nach Hause.

Die Textilien wurden nach der Wäsche auf der Leine drapiert, waren aber dann plötzlich verschwunden. "Was mach isch doann jetzt?, denkt sie sich un is ins Haus gewetzt und hott goanz schnell, 1, 2, 3, ougeruffe die Bolizei. Dort erhielt sie den guten Tipp, sich einmal in der örtlichen Schule zu erkundigen, "weil Bundeswehrklamotte sinn jo goanz cool". Der Schuldirektor wies diese Unterstellung natürlich zurück. Zu recht, wie sich zeigte: eine Nachbarin hatte die Wäsche mitgenommen, um ihre Bekannte zu entlasten und das Bügeln selbst zu übernehmen.

Als fragwürdiges Schnäppchen erwies sich ein Auto, das eine Gadernheimerin billig erstand. Als sie zum ersten Mal damit eine Waschstraße besuchte, vergaß sie das Einziehen der Antenne, die anschließend ihre Form eingebüßt hatte. Drei Tage später versagte dann auch noch die Kupplung, so dass sich die Gadernheimerin von "fünf staige Jungs" nach Hause schieben lassen musste.

Einen Urlaubsstart mit Tücken erlebte eine Gadernheimerin, trotz des "subber Hodels", das sie sich am Bodensee ausgesucht hatte: beim Auspacken gab es Probleme. "Des macht mer hoald a, un des is net schwer, woann die Zoahlekombination am Koffer net wer." Die Urlauberin musste zunächst einmal zu Hause anrufen, um an ihre Wäsche zu kommen.

Die Feuerwehr auf Trab hielt ein Landwirt aus dem Dorf, der nach dem Tanken vergessen hatte, den Tank seines Traktors ordentlich zu verschließen. So fuhr er nach Lützelbach, "Er zieht e Benzinspur hinne sich her un zum Abstrahn dieser rickt aus unser Feierwehr. Nadirlich kimmt er werre die Brenner Hei ruff, un de Toankdeckel woar immer noch uff." Doch alles Winken und Gestikulieren der Feuerwehrleute half nichts: der Bauer fuhr brav an ihnen vorbei. "Erscht als er zum zweide Mol die Tour hoat gemoacht, häwwe se en endlich zum hoalde gebracht."

Und noch einmal hatte die Feuerwehr einen Auftritt in der Kerbredd: als in einem örtlichen Seniorenheim die Brandmeldeanlage anschlug, wurde automatisch die Feuerwehr alarmiert. Auch der Chef des Heims rückte als braver Brandschützer ins Gerätehaus ein, um dort zu erfahren, dass sein eigenes Haus das Ziel des Einsatzes sei. Der konnte glücklicherweise schnell beendet werden, weil sich der Alarm als Fehlmeldung der Brandmeldeanlage herausstellte.

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