„Wenn Tante Käthe ruft: Wie sind bereit“ BA-Bericht vom 15.10.01

Gadernheimer Kerbzug: Motivierte Fußballer, sportliche Landfrauen uns „Subbehinkel“

Die Gadernheimer sind in Einsatzbereitschaft. „Wenn Tante Käthe ruft: Wir sind bereit“, verkündeten die Seniorenfußballer vom TSV gestern Nachmittag im Kerbzug. Ob der Teamchef der Nationalmannschaft Rudi Völler Bedarf für die Odenwaldkicker hat, war allerdings nicht in Erfahrung zu bringen.

Dabei bietet der TSV nicht nur gestandene Fußballer sonder auch einen umfangreichen Nachwuchs. Der präsentierte sich in einer Fußgruppe.

Jung und dynamisch zeigte sich in dem 30 Positionen umfassender Umzug auch die Vogelschutzgruppe Höhengemeinden: „Vogelschutz. Hält jung und rüstig, heut' genauso wie„ spät mit 70“, verkündeten die Naturfreunde, die vor wenigen Wochen ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnten.

Noch nicht ganz so traditionsreich sind zwei andere Gruppen im Ort: Die Gymnastikabteilung des Landfrauenvereins und der Garem Kerweverein, die sich 1997 konstituierten. Beide erinnerten im Kerbzug daran, dass sie damit nun im fünften Jahr bestehen.

Die Landfrauen nahmen dies zum Anlass, sich in Sportkleidung „Fit for Festnacht 2002" zu präsentieren. Im nächsten Jahr stehen wieder die beliebten Sitzungen der Damen zur fünften Jahres Zeit an. Der Gareme Kerweverein, der sich 1997 um die Kerb kümmert und das Wiederaufleben alter Traditionen des Kerbzugs und der Kerbredd geschafft hat, zeigte die Kerb-T-Shirts der vergangenen Jahre auf einem Wagen.

Die Kerbjugend führte den bunten Umzug durch das Dorf auch an. Mit dem Kerbkranz marschierten die Kerbburschen und -mädchen vorneweg. Kerbparrer Hans Peter Mink und sein Mundschenk Iris Hiemer folgten später im Zug in einer Kutsche. Außerdem waren die beiden „Bierhexen“ zu sehen, die bei einem Wettbewerb in einem örtlichen Gasthaus gekrönt worden waren. Die Amtsinhaberin Tanja Elbert und ihre Vorgängerin Tanja Klein, die im vorigen Jahr, den Titel errungen hatte.

Den „Gareme Almabtrieb“ vollzog eine private Gruppe mit Namen „Die Dolle“. Garantiert BSE-freie und TÜV-geprüfte glückliche Rinder waren in denn Beitrag zu sehen: „Im-Ourewoald bei uns sinn die Kieh noch gsund“. Und die Straßen blieben dabei sauber, was nicht von jedem Viehtrieb gesagt werden kann.

Das Thema Euro hatte der Tischtennisclub für seinen Beitrag gewählt. „Der Euro hat keinen Saft und Mumm, drum schleicht er wie der Regenwurm“, bilanzierten die Sportler den bisherigen Erfolg der Gemeinschaftswährung. Sie stellten das auch bildlich dar, indem sie als großer weißer Wurm gemeinsam durch die Straßen zogen.

„Faschd schuft olümbisch“ dagegen warm die Leistungen der „Schwimmbadfrauen“, die als „Gareme Haus-Fraue“ glänzten. „Die Schwimmbadfrauen sinn' immer fit, dann sie mache faschd alles mit“.

„Wir kommen wieder“, versprechen die Fans von Eintracht Frankfurt im Namen ihrer Stars, die derzeit nur zweitklassig arbeiten dürfen. Die Anhänger des Frankfurter- Vereins haben sich im Fanclub „Adlerwahn“ zusammengefunden. Die Lokalkonkurrenz, die für den SV Darmstadt 98 schwärmt, war da weniger zuversichtlich: „Über Darmstadt lacht die Sonne, über Funkfurt die ganze Welt“, verkündeten die Fans vom „Lilien-Sauf-Verein“ dessen satzungsmäßige Ziele offensichtlich über den gemeinsamen Genuss von Fußballspielen hinausgehen.

„Subbehinkel un frische Aje“ präsentierte der Rassegeflügelzuchtverein, der in seinem Beitrag mit Tieren seiner Mitglieder auch ein kleines Karussell aufzubieten hatte. Tiere gab es auch, zusehen bei einer Reitergruppe vom örtlichen Reiterhof Scholz. Über „Fun and Loathing in Garen“ und „Apres Ski“ informierten zwei private Zugnummern.

Mit der Rathaussanierung ging ein weiterer Beitrag im Kerbzug ins Gericht. „Oan Giwwel is en feune, der oanner is zum Greune“, hieß es hier. Hintergrund: Nur ein Teil der Fassade des alten Rathauses war in diesem Jahr auf Vordermann gebracht worden. Jetzt wurde die Gemeinde darauf hingewiesen, dass an denn Haus noch weitere Arbeiten nötig sind, einschließlich einer Sanierung des Daches.

Zum, ersten Mal im Kerbzug dabei waren die „Gadernheimer Löschzwerge“, eine neue Nachwuchsgruppe der Feuerwehr. Die Jüngsten unter den Brandschützern präsentierten sich gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, die eine Geschichte aus der Kerbredd bildlich aufbereitet hatte: „Er sucht ihn“ über die Schwierigkeiten einer koordinierten Wildschweinjagd. Als „Schneewittchen und ihre Zwerge“ firmierten die Kindergartengruppe mit Eltern und ihren Erzieherinnen.

Musik gab es bei dem Umzug, zu dem die Gadernheimer wieder einmal ein schönes Wetter erwischt hatten, natürlich auch. Die Spielmannszüge aus Frankenhausen und Führt sowie der evangelische Posaunenchor Gadernheim sorgten für die Unterhaltung der zahlreichen Zuschauer, die die Straßen säumten.

Nach dem Kerbzug versammelten sich die Zuschauer zur Kerbredd. Im weiteren Verlauf des Kerbsonntags gab es dann noch ein buntes Programm, bei dem auch die Verlosung einer Tombola anstand. Die Preise für die Verlosung waren bereits im Kerbzug zu sehen.


Der „Goldene Bolzen“ für Dauergast in der Kerbredd BA-Bericht vom 15.10.01

Kerbparrer Hans-Peter Mink und Mundschenkin Iris Hiemer berichten aus den Gadernheimer Ortsgeschehen

Mit Urlaubsreisen haben die Gadernheimer so ihre Schwierigkeiten. Das ging aus der Kerbredd hervor, die Kerbparrer Hans Peter Mink mit Unterstützung seiner Mundschenkin Iris Hiemer gestern Nachmittag vortrug. Nach dem Ende des Kerbzugs hatten sich die Bürger und ihre Gäste wie üblich am Festplatz versammelt um die Predigt zu verfolgen. „Mer häwwe keine Kosten und Mühen gescheut, damit der Oa orrer Oanner soi Schandtat bereut“, verkündete Mink zum Auftakt des Geschichtenreigens.

„In Garen gibt’s seit geraumer Zeit es Vogelfeschd. Uff dem werd jedes Johr aach barbarisch gezecht. Do kumme sougor Linnefelser rischdisch uff Tour. Doch wo sind ihre Grenzen nur?“ Eine Lindenfelser Besucherin jedenfalls hatte auf dem Heidenbergfest der Vogelschutzgruppe so viel Spaß, dass der Weg nach Haus zu einem Irrlauf wurde:

„So sinn se lous un sinn Rischdung Irgendwo marschiert. Weil: wo se hie misse, häwwe die net mäi kapiert“. In der größten Not wurde dann die. Mama angerufen, die für den sicheren Rücktransport in die Kurstadt sorgte.

„Als die Familie M. aus G. aus dem Urlaub nach Hause kehrt, dem Familiechef en Schreck doich alle Knoche fährt. Soufort wern alle Nachbarn ougeruffe orre persönlich gewarnt: e Verbrecherduo, orre souwoas, häwwe ehr Fluchtaudo in unserm Carport getarnt“. Reaktionsschnell folgte eine Kennzeichenabfrage bei der zuständigen Polizeistation, doch war das Fahrzeug zuvor nicht auffällig geworden. „Doch der BMW, der do unnerm Carport störte, nur einem Schüler der Odenwaldschule gehörte. Der Sohnemann war für die Belegung des Stammplatzes der Familienkutsche verantwortlich.

Hausfrauliche Qualitäten werden immer noch geschätzt. Im Grundkurs „Kleidung“ steht ganz vorne an: zum Bügeln braucht man ein Bügelbrett. Nun, eine Gadernheimerin war ganz innovativ und versuchte es ohne - am Kragen. „Net aus Faulheit jetzt en Fehler mache, un beim Biggele oulosse die Sache“, warnte der Kerbparrer. Die Blasen am Hals schmerzen noch, als die Dame einen zweiten Versuch wagte. Jetzt hatte sie zwar das Bügelbrett hinzugezogen, doch moderne Klamotten haben so ihre Eigenarten. „Da mer häwwe des mit dem Biggelbrett kapiert, wärd halt mim Biggeleise im Kniebereich e Loch neugeriert. De Hals verbrennt, kabutt die Hosse, do werd' dem Mädsche aus gurem Grund e Biggelverbot erlosse“.

Berühmt-berüchtigt: das Gadernheimer Nachtleben, insbesondere rund um eine gemütliche Kneipe in der Dorfmitte. Dort saßen eines Tages auch zwei Gadernheimer Paare, von denen sich nach geraumer Zeit aber je ein Partner verabschiedete. Die beiden anderen saßen noch einwenig (länger) beisammen. Zuhause angekommen hatte jedoch die junge Dame aus der letzten Schicht Pech: „Der Depp, der Simbl, der Vollidiot. Der hots net gerafft, hot de Schlissel mit noi genumme un die Deer is a net geklafft. Händys, Telefone, alle werd ausprobiert. Doch in dem Haus oafach nix und niemond reagiert. Un des alles, weil der Kerl zu bled iss, de Schlissel wie ausgemoacht oam Blummekiwwel zu deponiere“, so die Zecherin. Doch in ihr ein Zorn hatte sie völlig übersehen, dass der Schlüssel griffbereit im Türschloss steckte. Auch hier musste erst eine Mama ran, um die jungen Leute wieder einzukriegen.

Was im Rausch so alles passieren kann, Manche wachsen glatt über sich hinaus. Eine muntere Truppe von vier Gadernheimern beschloss so, sich Glatzen zu schneiden. „Unn da des koa traurische Oangschdhoase sinn, werd' en Rasierer geholt und gemoacht werd' hin. Geboren waren vier stolze Glatzenträger, doch am nächsten Tag schon gab's mächtig Arger. Die Lebenspartnerinnen der vier waren keineswegs von dem originellen Einfall begeistert. Und einer, der für die nächste Zeit den Laden seiner Eltern hüten sollte, musste sich auf besonders viel Stress einstellen. Die Mutter wollte sogar den Urlaub stornieren, um Panik unter der Kundschaft zu vermeiden. Nun, letztlich ließ sich das Problem mit einer modischen Baseballkappe aus der Welt schaffen.

Überhaupt, die Eltern: Sie haben es in Gadernheim offensichtlich immer wieder schwer. Im Urlaub - do sinn mer uns oanisch is es immer schäi. Doch irgendwann muss mer werre in die Heimat gäih. Mer fährt mim Zug un säigt de Söhne, wou se oahm oabholle solle. Und doann woard mer oab, woas se mache, die Dolle“. Doch die waren auf Zack: rechtzeitig ging es ab zum Hauptbahnhof in Mannheim, wie befohlen postierte man sich am Haupteingang. Wer nicht kam, waren die Urlauber. „Mama, mer sinn oam Hauptoigoang, kenscht du jetzt zu uns kumme?' - Isch bin oam Hauptoigoang, ehr Buwe, ehr dumme.' „A, Mama, wieveel Oigäng hot doann der Boahnhouf in Monnem, des is jo jetzt doof.' - Des laid vielleicht do drou, das ich in Verne bin, du bleedes Schof“.

Ähnlich koordiniert lief eine Wildschweinjagd zweier örtlicher Waidmänner unter sengender Sommersonne ab. Sie durchsuchten einen Maisacker nach dem schmackhaften Vieh. ȍu schiescht-grosdäus un rechts entlang un isch noch links un aach noch vorn“, so lautete das Kommando. „Un wenn Oaner als erschder drauße is, is er goanz leise und wort uff den Oannern, dass des is gewiss“. Gesagt, getan. Un weil oaner sisch ho in die Rischdung verdu, hot er oan de falsche Seit geschdoanne, un des im Nu. Doch da mer en pflichtbewusste Jäger is, bleibd mer goanz leise stäih, weil des wor jo gewiss“. Nach zwei Stunden haben die beiden dann festgestellt, dass sie bisher vergeblich aufeinander gewartet hatten.

Erwischt wurde dagegen ein Gadernheimer, der sich erstmals ein Fußballspiel im Stadion ansehen wollte. Mitten im Fanblock wurde ihm aber dann mulmig: „Als die jedoch wild oufoange zu randaliern, denkt er sisch: Isch gäih liewer mol e Sticksche schbaziern. Auf seinem Weg wird er plötzlich von hinten umgerannt: „Doch noch net emol de Matsch vun de Klamotte geschiddelt, werd er vun hinne in den selwe werre noi geriddelt. Ehr Orschlescher, Bagaludde, ehr said doch bleede Sai!' Naja, wie me will: vor ihm stand die Polizei“, berichtete der Kerbparrer. Die wären eigentlich den Randalieren auf den Fersen, die den Gadernheimer zunächst gerempelt hatten. Doch jetzt hatten sie ja einen von der Sorte - und der wurde auch noch ausfällig. Bei der Vernehmung wurde dann aber schnell klar, dass es sich um einen harmlosen Gadernheimer handelte. Er durfte sogar pünktlich mit dem Zug wieder, nach Hause fahren.

In der Kerbredd vertreten war auch wieder ein Gadernheimer, der seit dem Wiederaufleben des Predigtbrauchs 1997 eigentlich nie darin gefehlt hat. Und weil er es auch diesmal schaffte - sein Versuch, einen Barhocker als Schaukelstuhl zu nutzen führte, zu Rippenprellungen und einem Brustbeinbruch - verlieh Hans- Peter Mink dem treuen Geschichtenlieferanten den „goldenen Bolzen“. Der Nachteil an der Auszeichnung: „goldene Bolzen“ muss ständig mitgeführt werden. Wird sein Eigentümer ohne ihn in der Öffentlichkeit erwischt, ist ein Bier fällig.

Der „goldene Bolzen“ soll aber keine einmalige Auszeichnung für den Kerbredd Dauergast sein. Wie Hans Peter Mink ankündigte, wird er ab dem nächsten Jahr regelmäßig verliehen werden. An den, der im abgelaufenen Jahr den größten Bolzen gerissen hat.


Tolle Stimmung überall BA-Bericht vom 19.10.01

Gadernheimer Kerb bot fünf Tage lang unterhaltsames Programm

Die Kerb in Gadernheim wurde in diesem Jahr wieder fünf Tage lang gefeiert. Dafür hatten sich viele junge Leute Urlaub genommen. Bereits am Freitag wurde der Kerbkranz im Festzelt in der unteren Kirchstraße neben der Gastwirtschaft „Zum Kaiserturm“ gewickelt. Dabei wirkten hauptsächlich Madeleine Vilhardt, Iris Hiemer und Anita Baltz mit. Der Kranz, das Symbol der Kerb, wurde diesmal an einer hohen Fahnenstange am Jarnacplatz aufgehängt. Man wollte damit zeigen, dass alle Einwohner bei der Kerb mitmachen. Bei Discomusik ging es weiter. Im TSV-Heim spielte die Gruppe „The Socks“.

Frauenband begeistert

Am Samstagmorgen gestaltete Madeleine Vilhardt alleine noch einen zweiten Kranz, der von der Jugend im Umzug mitgeführt wurde. Am Abend sorgte im „Haisje“ die Bensheimer Frauenband „Checked Daniels“ für gute Stimmung. Die Damengruppe hatte so viel Anziehungskraft, dass das Lokal mit überdachtem Anbaurappel voll war.

Im „Kaiserturm“ wurde am gleichen Abend die so genannte Bierhexe gekürt. Es wurde diesmal Tanja Elbert für dieses Amt ausgewählt. Sie übernahm von ihrer Vorgängerin Tanja Klein auch die goldene Schärpe.

Der Kerbzug und die Kerbredd mit Verleihung des „goldenen Bolzens“ sowie der Besuch des Rummelplatzes standen am Sonntag im Mittelpunkt des Interesses. Großen Zuspruch fand auch die Kaffee und Kuchentheke des TSV in der Heidenberghalle. Im TSV-Heim brachte am Abend die Gruppe „Nightshift“ die Gäste in Bewegung, Im Gasthaus „Zum Kaiserturm“ sorgte der „singende Landwirt“ und im Zelt eine Disco für Unterhaltung.

Der Montag begann in der Hausbrauerei mit dem Frühschoppen, bei dem der „singende Landwirt“ wieder auftrat. Im „Haisje“ war die bekannte Gruppe „Jumble“ mit „Cover Hardrock“ am Abend zu Gast. Das Gasthaus „Zur Linde“ bot am Dienstag neben deftigen und traditionellen Gerichten die beliebten norddeutschen Fischspezialitäten an. Am Dienstagabend klang die Gareme Kerb überall in gemütlicher Runde aus.


Beteiligung war sehr gut BA-Bericht vom 19.10.01

Kerweverein zieht in der nächsten Woche ausführlich Bilanz

Kaiserwetter konnten, die Gadernheimer ihre Kerb feiern. Strahlender Sonnenschein herrschte über die Festtage hinweg, und insbesondere am Kerbsonntag profitierten die Organisatoren von dem guten Wetter.

Den farbenfrohen Festzug wollten wieder mehrere Hundert Zuschauer nicht nur aus Gadernheim, sondern auch aus den umliegenden Orten sehen. In dem 30 Positionen umfassendes Kerbzug präsentierten sich die örtlichen Vereine, die wieder sehr viel Mühe, aufgewendet hatten, um ihre Beiträge zu gestalten. Aber auch der Gadernheimer Kerweverein (GKV) als Träger des Festes machte bei dem Zug mit und erinnerte daran, dass er vor seinem fünfjährigen Bestehen steht.

Anschließend wurde auf dem Festplatz an der Wiesenstraße die Kerbredd geboten, zu der Kerbparrer Hans Peter Mink und Mundschenkin Iris Hiemer die Kanzel erklommen. Die Kerborganisatoren hatten wieder einige lustige Begebenheiten aus dem Dorfgeschehen zusammengetragen, um die Zuhörer zu erfreuen.

Seit 1997 feiern die Gadernheimer wieder die Kerb, nachdem zuvor über Jahrzehnte nur ein Sparprogramm geboten wurde war. Niemand hatte sich gefunden um das Fest zu organisieren, einen Umzug auf die Beine zu stellen. Seit vier Jahren ist das die Aufgabe des GKV der nicht nur für die Zusammenstellung, des Zuges sorgt, sondern auch die Festmusik aus eigener Tasche bezahlt.

Dazu dienen unterariderem die Einnahmen aus der Tombola, die nach der Kerbredd am Sonntagnachmittag verlost wurde. Örtliche Gewerbetreibende hatten dazu Preise spendiert. Kerbparrer Hans Peter Mink, der auch Vorsitzender des GKV ist, zeigte sich mit dem Verlauf der Kerb sehr zufrieden. Bereits am vorigen Freitag hatten sich die Jugendlichen im Festzelt in der Ortsmitte getroffen, um den Kerbkranz zu wickeln, Dort und im TSV-Heim wurde anschließend und an den folgenden Tagen ein reichhaltiges Musikprogramm für jeden Geschmack angeboten.

Mink sägte, die Beteiligung der Gadernheimer an der Kerb sei wieder sehr gut gewesen, was sicher auch dem guten Wetter zu verdanken gewesen sei. Der Vorstand des GKV werde in der nächsten Woche noch einmal über die Kerb sprechen und Bilanz ziehen. Im Grundsatz aber sei der Verein mit dem Fest zufrieden.

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© Bergsträßer Anzeiger




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